Hallo und herzlich Willkommen zu diesem neuen Blogbeitrag über das Tagebuch schreiben.

Führst du ein Tagebuch? Oder hast Du schon mal dran gedacht, eins anzulegen?

Nach einer mehrmonatigen Pause habe ich vor kurzem wieder damit angefangen. Ich meine damit ein richtiges altmodisch geschriebenes Tagebuch. Nichts am Computer, kein Online Diary, sondern mit Füller beschriebene leere Buchseiten. Ein ganzes Buch, das nur mir und meinen Gedanken gehört. Ich fühle mich gleich wieder besser und merke, dass mir die Tätigkeit des Schreibens gefehlt hat.

Vor wenigen Jahren bin ich dazu übergegangen, nicht nur zu schreiben sondern auch Zeichnungen anzufertigen oder Seiten durch malen zu verzieren oder Fotos einzukleben, damit das Buch schön aussieht und ich es gerne zur Hand nehme um darin zu schreiben und zu blättern.

Die Entwürfe für unser nächstes Projekt zum Beispiel, die Schneidebretter aus Holz, die Thomas und ich herstellen, habe ich alle in mein Tagebuch gemalt. So ist das erste Design dafür entstanden. Als nächstes möchte ich anfangen, Kräuter zu zeichnen, die ich für den Frühsommer in meine Töpfe pflanzen will. Sicherlich werden auch wieder Bilder unseres Urlaubs darin zu finden sein.

Am Ende des Jahres ist das Tagebuch zu einer schönen bebilderten Erinnerung geworden, in der man immer mal wieder gucken kann, was man in dem Jahr alles gemacht, geplant und erlebt hat.

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Tagebuch schreiben macht glücklich und hier sind meine Gründe dafür:

1) Es sorgt für Klarheit im Kopf

Tagebuch schreiben hilft, Gedanken zu sortieren. Ich schreibe jeden Abend auf, was am Tag vorgegangen oder vorgefallen ist. Das ist eine schöne Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und den Tag mit allen schönen oder schlechten Erfahrungen Revue passieren zu lassen.  die man sonst vielleicht verdrängt hätte. Durch Tagebuch schreiben kann man sie verdauen und verarbeiten.

2) Es reinigt von Frust

Man kann sich im wahrsten Sinne den Frust von der Seele schreiben und einen Weg finden, mit Konflikten umzugehen. Emotionen können an das Tagebuch abgegeben werden und werden nicht verdrängt, sondert verdaut und verarbeitet. Nehmen wir das Beispiel Streit. Das Aufschreiben dauert ja eine Weile und während man schreibt kann man sich in Ruhe erinnern, den Streit beleuchten und durchdenken. Oft lösen sich negative Gefühlen in Luft auf oder werden abgemindert. Man wird ruhiger, findet eher eine Lösung und hat vielleicht auch den Kopf frei dafür, das ein oder andere Argument des anderen verstehen zu können. 

3) Es hilft uns, unsere Ziele zu erreichen

Beim Tagebuch schreiben müssen wir uns konzentrieren. Wir schaffen einen Abstand zum Alltag und können uns besser reflektieren. Wir befinden uns sozusagen im Zwiegespräch mit uns selbst und das wirkt entspannend und klärend. Wir sind durch die Entspannung in der Lage, neue Erkenntnisse zu sammeln und uns Ziele bewußt zu machen. Schreiben kann uns helfen, zu wissen, was wir für Ziele haben und wie wir sie Ziele erreichen können.

4) Es bildet einen regelmäßigen Habitus

Es ist egal, welche Art von Tagebuch man führt. Ob ausführliches Tagebuch oder Kalender, Morningpages, Dankbarkeits- oder Reisetagebuch: Tagebuch schreiben stellt – regelmäßig ausgeführt – einen schönen Habitus dar, der uns einen Rhythmus gibt.

5) Schreiben macht Spaß

Ganz einfach: die Tätigkeit des Schreibens macht vielen Menschen Spaß und was Spaß macht macht glücklich und Zufrieden.

6) Es drückt Kreativität aus

Durch das Bebildern oder Verzieren und bemalen des Tagebuchs wird man kreativ und hat anschließend einen wahren Erinnerungsschatz vor sich. Ich glaube, das ist für mich, zusammen mit der Tätigkeit des Schreibens, der allerwichtigste Grund. Ich bin gerne auf diese Art kreativ.

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Wie ist das bei Dir? Kannst Du nachempfinden, warum jemand Tagebuch schreibt? Führst Du auch eins oder hast Du vielleicht Lust bekommen, damit anzufangen? Ich freu mich über Deinen Kommentar.

Viele Grüße, Angie

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