Jetzt geht sie wieder los, die Kräuterzeit! Egal, ob mit Kulturpflanzen im Garten oder beim Wildkräuter sammeln in der Natur – Kräuter sind heilsam, lecker und machen Spaß.

Wir sind große Kräuterfans und ziehen sie schon seit Jahren im Garten, um sie in Küche und Hausapotheke zu nutzen. Außerdem sammeln wir gern Wildkräuter, und das nicht nur im Wald, sondern auch bei uns im Garten! Denn nicht jedes „Unkraut“, das viele Gärtner gern verbannen möchten, ist nutzlos! Im Gegenteil.

Heute beim Einkaufen haben Ronja und ich jede Menge frischer Kräuter entdeckt und ein paar mitgenommen, um unsere Gartenecke aufzufrischen.

Wofür das Kraut verwenden?

  • Als Heilkräuter getrocknet in Tees, in Umschlägen, Tinkturen oder auch zum räuchern, in Salben
  • In der Küche in Salaten oder auf gekochten Gerichten, zum einfach so naschen
  • In Smoothies und Säften zum Entgiften und gesund bleiben

Althergebrachtes Wissen

Früher war das Wissen über Kräuter vor allem Sache von Klöstern. Dort gab es oft große Heil- und Küchenkräutergärten. Schon damals wußte man eine Menge über ihre Heilkräfte und welche Beschwerden mit welchem Kraut zu lindern waren. Nicht umsonst heißt es: „Gegen jedes Leid ist ein Kraut gewachsen“. Es drückt aus, dass Kräuter schon seit Jahrhunderten gegen Krankheiten vorbeugend eingesetzt werden.

Das Kräuterwissen wurde von der Antike an erst über mündliche, später über mühsam erstellte Abschriften weitergegeben. Immer wieder kam Wissen verschiedenster Völker dazu.

Mit der Erfindung des Buchdrucks gelangte es nun in immer mehr Haushalte und heutzutage sind vor allem Kulturpflanzen für Balkon und Garten aus Küche und Hausapotheke gar nicht mehr wegzudenken.

Aber auch das Wissen über Wildkräuter ist angesagter denn je. Kräuterwanderungen und Kurse erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Man hat den Eindruck, viele Menschen haben sich auf den Weg zu ihren natürlichen Wurzeln gemacht. Althergebrachtes Wissen über die Kräuter wird wieder an die Menschen weitergegeben.

Tipp:  Gerade für Einsteiger empfehlen wir Kräuterwanderungen, damit man sich vom Fachmann einen Überblick verschafft und lernt zu unterscheiden, welche Kräuter giftig sind und welche nicht.

Kräutermedizin ist die Urmedizin der Menschen, enthalten sie doch jede Menge Nährstoffe und Kräfte, die die Abwehr stärken und zu unserer Gesundheit beitragen können.

Einige Kräuter und Wildkräuter und ihre Wirkung:

Löwenzahn reinigt Leber und Galle

Vogelmiere schmeckt wie Erbsen, enthält jede Menge Vitamin C und Mineralstoffe. Wirkt blutreinigend und wirkt sich außerdem positiv auf das Hautbild bei Ekzemen und Schuppenflechte aus

Gundermann hilft bei Magenverstimmungen und Nierenleiden, ist schleimlösend und wirkt antibakteriell bei Schnupfen und Husten

Giersch hat antientzündliche Wirkung und hilft gegen Gicht und Gelenkentzündungen

Ampfer besitzt kühlende Wirkung

Thymian lindert Husten, beruhigt und hilft beim Einschlafen

Salbei hat antivirale Wirkung und hilft gegen Halsschmerzen und Erkältungen

Gänseblümchen sind dekorativ auf Speisen und regen den Appetit und Stoffwechsel

Königskerze hilft gegen Bronchitis und Reizhusten, außerdem gegen Magen-Darm-Verstimmungen

Kapuzinerkresse wirkt antimykotisch ( gegen Pilze ), antibakteriell und hilft somit gegen Halsentzündungen, grippale Infekte, aber auch gegen Harnwegsinfekte

Lavendel lindert Erschöpfungszustände und hilft bei rheumatischen Beschwerden, wirkt krampflösend, beruhigend und entzündungshemmend

Schafgarbe ist ein wahres Frauenkraut und hilft bei Menstruationsbeschwerden

Wir mögen Kräuter besonders gern in Smoothies und haben hier ein Rezept für Dich:

1 Handvoll Salbei-Blätter

1 Handvoll Thymian

2 Handvoll glatte Petersilie

5 große Löwenzahnblätter

Einige Ringelblumenblüten

½ Gurke

1 Banane

3 Äpfel

Welche Erfahrungen hast Du mit Kräutern gemacht? Hast Du Favoriten? Oder vielleicht weitere Tipps und Inspirationen? Dann nutze gern die Kommentarfunktion unter unserem Artikel. Wir freuen uns, von Dir zu lesen.

Love and vitality,

Angie, Tommy und die Kids

 

 

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