Jetzt ist es bald wieder soweit: es bleibt länger hell, die Sonne kommt raus, erste Blüten finden sich an den Bäumen und Sträuchern, kurz: der Frühling naht!

Was uns eigentlich Freude und Frühlingsgefühle bescheren soll, bedeutet für viele Menschen den Beginn einer quälenden Zeit: der Heuschnupfenzeit.

Auch wir kennen das nur zu gut, vor allem unser Sohn Robin und ich, Angie, litten jahrelang an Allergien und Heuschnupfen.

Wie kann man es schaffen, Allergien und Symptome zu reduzieren? Darum geht es in diesem Artikel. Wir geben Dir Tipps an die Hand, wie Du laufende Nase, geschwollene und juckende Augen vermindern und wieder tief durchatmen kannst.

Tipps bei Allergien:

1. Reduziere oder noch besser verzichte auf den Konsum tierischer Eiweiße!

Das hört sich vielleicht für den ein oder anderen radikal an, doch wir haben das selbst bei uns festgestellt, dass ein Verzicht auf tierische Produkte zu einer Verminderung unserer Allergien führte. Deshalb legen wir Dir das auch als ersten und wichtigsten Tipp ans Herz!

Warum darauf verzichten?

Tierische Eiweisse bilden im Darm Säuren und führen dadurch schnell zu einer Überlastung der Darmflora und zu einer Überreaktion des Immunsystems. Der Darm ist mit unser größtes Organ für die Regelung der Immunabwehr. Ist er überlastet, geraten mehr und mehr Allergene in den Körper und führen zu den bekannten Symptomen. Schadstoffe, Säuren und Allergene können nicht mehr ausgeschieden werden.

2. Integriere basische Lebensmittel in Deinen Ernährungsplan

Basische Lebensmittel neutralisieren den PH-Wert und entsäuern den Körper. Weniger Säure bedeutet weniger Entzündungsprozesse in den Organen und Gelenken.

Stabilisatoren, Geschmacksverstärker oder auch Konservierungsmittel, wie sie in tierischen Produkten und anderen Lebensmitteln vorkommen, begünstigen die Säurebildung und verhindern ein ausreichendes Entgiften des Körpers.

Wenn Du basisch ißt und die tierischen Eiweiße weglässt bist Du schon einen großen Schritt weiter gekommen. Allergien können stark vermindert werden.

Zu den basischen Lebensmitteln gehören Obst und Gemüse, aber auch Kräuter, Sprossen, Keime und Saaten.

3. Vermeide industriell hergestellte Lebensmittel

Fertiggerichte oder stark veränderte, gesüsste Getränke, Zucker und Süßstoff solltest Du während der Allergiezeit vermeiden. Sie schwächen das Immunsystem.

4. Getreide besser in Bioqualität kaufen

Konventionell hergestelltes Getreide ist oftmals so hochgezüchtet, dass die Pflanzen viel zu viel ihrer natürlichen Abwehrstoffe gegen Fressfeinde besitzen. Dieses Zuviel löst beim Menschen Unverträglichkeiten und Allergien aus. Es macht Sinn, auf Biogetreide umzusteigen, das nicht so überzüchtet ist und damit besser verträglich.

5. Nasenschleimhäute feucht halten

Während der Heuschnupfenzeit ist es wichtig, die Nasenschleimhäute feucht zu halten. Am Besten geht das mit einer Nasenspülung. Die bekommst Du in der Apotheke mitsamt isotoner Salzlösung. Durch die Spülung werden die Allergene ausgeleitet und die Atmung erleichtert.

6. Jeden Abend Haare waschen

um die Pollen, die sich über Tag darin verfangen haben, rauszuwaschen.

7. Zur richtigen Zeit lüften

Abhängig vom Wohnort variiert die Pollenkonzentration. Wohnst Du in der Stadt, so lüfte am Besten morgens zwischen 6 und 8 Uhr denn dort ist die Pollenkonzentration abends am Höchsten. Auf dem Land dagegen verhält es sich umgekehrt. Hier finden sich morgens die meisten Pollen. Lüfte also zwischen 20 und 24 Uhr!

8. Staubwischen mal anders

Jedes Staubwischen wirbelt nicht nur den Staub sondern auch Allergene auf. Es ist gut, zum Staubwischen ein feuchtes Tuch zu nehmen, das die Allergene im Gegensatz zu einem trockenen Tuch bindet. Auch gut ist es, einen lieben Menschen zu finden, der das Wischen in dieser Zeit für einen übernimmt. 🙂

Bestimmt war bei unseren Tipps für Dich auch was dabei! Berichte uns gerne über Deine Erfolge.

Love and Vitality,

Angie, Tommy und die Kids