Nutzt Du schon Kurkuma als Heilpflanze? Falls nicht, wird es aber höchste Zeit. Gerade jetzt im Winter ist sie bei uns in der Familie unersetzlich. Immer wenn wir merken, dass sich ein Infekt anbahnt, greifen wir auf die Wunderknolle zurück und helfen uns selbst. Hier erfährst Du, warum Kurkuma ein echtes Superfood ist und was es alles für Deine Gesundheit tun kann.

Was ist Kurkuma?

Sicherlich ist das Gewürz vielen Menschen aus der Küche bekannt. Es wird vor allem in Currys verwendet. Die goldgelbe Wurzel aus Indien bzw. Südostasien wird aufgrund ihrer Farbe auch Gelbwurz genannt. Sie gehört zu den Ingwergewächsen. Ihr Wirkstoff befindet sich in der Wurzel und nennt sich Curcumin. Diesen Wirkstoff bildet die Pflanze, um sich gegen Fressfeinde und Krankheitserreger zu wehren.

Schon seit Jahrtausenden wird sie in der chinesischen Medizin und im Ayurveda als Heilpflanze verwendet. Seit eh und je hat man dort die Wurzel getrocknet und zu Pulver verarbeitet.

6 heilende Fakten über Kurkuma

  • Kurkuma bekämpft wirksam Entzündungen im Körper. Es wirkt stark antibakteriell und antiviral und ist deshalb genau der Richtige Helfer zur Erkältungszeit. Grippalen Infekten und Atemwegserkrankungen kannst Du mit Hilfe des Curcumins vorbeugen bzw. lindern. Die Heilwurzel hilft also, das Immunsystem zu stärken. Ein starkes Immunsystem macht es den Viren und Bakterien schwer, den Körper anzugreifen und Du bleibst gesund. Hat es Dich doch erwischt, so kann Kurkuma Dir helfen, dass Du schneller wieder auf die Beine kommst.
  • Kurkuma verbessert die Verdauung. Seine Wirkstoffe regen die Produktion von Magensaft und Gallensaft an und befördern somit die Verdauung und Fettverdauung. Blähungen und Völlegefühl wird entgegen gewirkt. Ist die Verdauung intakt, können Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente leichter vom Körper aufgenommen werden.
  • Kurkuma schützt das Herz. Durch seine Eigenschaft, den Cholesterinspiegel zu senken, hilft die Wurzel, Dein Herz gesund zu halten. Zwar benötigt unser Körper Cholesterin, doch ein Zu Viel davon begünstigt Ablagerungen an den Gefäßwänden. Arteriosklerose und Herzinfarkt können die Folgen sein.
  • Kurkuma wirkt schmerzlindernd bei und entzündungshemmend auf die Gelenke. Erkrankungen wie Arthritis können gelindert werden, da Mikroentzündungen aufgelöst werden. Studien haben festgestellt, dass Kurkuma durchaus mit pharmazeutischen Schmerzmitteln wie Paracetamol oder Entzündungshemmern wie Diclofenac mithalten kann. Die Entzündungen werden verringert, Schmerzen nehmen ab und die Gelenke werden wieder beweglicher. Und das Beste daran: Kurkuma hat keine Nebenwirkungen, ganz im Gegenteil zu herkömmlichen Schmerzmitteln!
  • Kurkuma schützt vor Demenz und Alzheimer. Leider sind die Ursachen für die Alzheimer Erkrankung noch nicht vollständig geklärt. Doch man geht davon aus, dass neben genetischen Faktoren auch Ablagerungen und Entzündungen im Gehirn verantwortlich sind. Nun hat Kurkuma die Eigenschaft, die Blut-Hirn-Schranke im Gehirn ohne weiteres passieren zu können und kann somit die Entzündungen reduzieren und Ablagerungen ( auch Plaques genannt ) verringern. Die Leistungsfähigkeit des Gehirns bleibt länger erhalten.
  • Kurkuma kann gegen Krebs wirken. Die Wurzel ist ein starkes Antioxidant. Es neutralisiert freie Radikale. Die Entstehung von Krebszellen wird gehemmt, ebenso wie die Entstehung von Metastasen. Kurkuma unterstützt die Strahlen- und Chemotherapie weil es die Zellmembran der Tumorzellen durchlässiger macht.

Was Du sonst noch wissen musst

Du kannst Kurkuma entweder in Wurzel- oder auch in Pulverform verwenden. Wann immer es geht und sie im Laden verfügbar ist, nehmen wir die Wurzel. Meist findest Du sie in Bioläden oder Reformhäusern. Wir finden, das ist einfach der natürlichste Weg. Willst Du sie als Heilpflanze verwenden, bietet es sich an, täglich ½ Teelöffel einzunehmen ( Entsprechend ein Stück Knolle ca. fingerkuppendick ).

Dazu ist allerdings wichtig zu wissen: Curcumin kann vom Körper nur schwer aufgenommen werden, da es kaum wasserlöslich ist, dafür aber fettlöslich. Nimmst Du das Pulver oder die Wurzel, so füge ein wenig Öl ( z.Bsp. Kokosöl ) und schwarzen Pfeffer hinzu. Damit erhöhst Du die Aufnahme um ein Vielfaches.

Noch leichter ist es natürlich, den Wirkstoff in Kapselform einzunehmen. Dann ist man auf der ganz sicheren Seite und die Kapseln enthalten alles Notwendige, um Curcumin für den Körper aufnahmebereit zu machen.

Kurkuma ist im Allgemeinen Nebenwirkungsfrei. Aber natürlich kann man letztendlich alles und jedes überdosieren. In sehr seltenen Fällen stellen sich Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Übelkeit ein.

Unser Kurkuma-Shot gegen grippale Infekte

½ TL Kurkuma-Pulver oder ein Stück Wurzel ca. fingerkuppendick ohne Schale

1 Apfel – geschält!

1 Orange – geschält!

2 EL getrocknete Brennessel

1 knappen TL getrockneten Thymian

1 kleines Stück Ingwer, ca. Kleinfingerkuppendick

1 TL Kokosöl

1 Prise schwarzen Pfeffer

1 ½ Glas bis Glas Wasser

Alles in den Mixer geben und verquirlen. Schmeckt starkt nach Kräutern und Zitrone, ist aber umso ergiebiger in der Wirkung!

Thymian und Ingwer wirken auch stark entzündungshemmend und regen den Blutkreislauf an

Brennessel sorgt für die Entgiftung von den lästigen Viren

Orangensaft bietet Vitamin C

Apfel für eine gute Verdauung

Wir finden dieses Rezept sehr wirkungsvoll! Wir nehmen extra keine Kapseln, weil wir die natürliche Nahrungsaufnahme bevorzugen. Außerdem hat uns die Kombination mit den Kräutern und Früchten in der Vergangenheit schon einige Male geholfen, beginnende Infekte nicht durchkommen zu lassen.

Achtung: Natürlich ersetzt die Einnahme von Kurkuma nicht den Gang zum Arzt!

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Love and vitality,

Angie, Tommy und die Kids